Was ist EPR? Alles über die erweiterte Herstellerverantwortung für Verpackungen
Teilen
Immer mehr Unternehmen haben mit EPR zu tun, aber was genau bedeutet das? Und vor allem: Was müssen Sie als Unternehmen tun, um die Verpflichtungen zu erfüllen? In diesem Artikel erklären wir es.
Was ist EPR?
EPR steht für Extended Producer Responsibility, auf Deutsch auch erweiterte Herstellerverantwortung genannt. Das Prinzip ist einfach: Wenn Sie Verpackungen auf den Markt bringen, sind Sie dafür verantwortlich, was nach der Nutzung damit geschieht. Auch finanziell.
EPR ist kein neues Konzept, aber die europäische Regulierung wird immer strenger und die Durchsetzung immer strikter. Mit der PPWR werden die EPR-Verpflichtungen für Verpackungen weiter verschärft und ausgeweitet.
Für wen gilt EPR?
EPR gilt für jedes Unternehmen, das Verpackungen in der EU auf den Markt bringt. Das bedeutet nicht nur große Hersteller, sondern auch Importeure, Einzelhändler und Webshops, die verpackte Produkte verkaufen. Ob Sie in den Bereichen Food, Retail, E-Commerce, Pharma oder Logistik tätig sind: Wenn Sie Verpackungen verwenden, fallen Sie unter EPR.
Welche Verpflichtungen bestehen?
Die EPR-Verpflichtungen unterscheiden sich je nach Land, es gibt jedoch einige gemeinsame Elemente. Sie müssen sich bei einer anerkannten Herstellerorganisation in jedem Land registrieren, in dem Sie Verpackungen auf den Markt bringen. Sie müssen jährlich über die Menge der von Ihnen auf den Markt gebrachten Verpackungen berichten, aufgeschlüsselt nach Materialart und Gewicht. Auf Grundlage dieser Meldung zahlen Sie einen finanziellen Beitrag zu den Kosten für Sammlung, Sortierung und Verarbeitung von Verpackungsabfällen. Je mehr Verpackungen Sie auf den Markt bringen, desto höher ist Ihr Beitrag.
Was müssen Sie für die EPR-Konformität bereitstellen?
Für die EPR-Konformität benötigen Sie einen vollständigen Überblick über alle Verpackungen, die Sie auf den Markt bringen. Das bedeutet eine Registrierung pro Materialart (Kunststoff, Papier, Karton, Glas, Metall) und das Gewicht pro Kategorie. Darüber hinaus benötigen Sie eine Registrierung bei der richtigen Herstellerorganisation und müssen jährlich über Ihre Verpackungsmengen berichten.
Bei RE-PACKED helfen wir Ihnen bei der Erstellung der richtigen Dokumentation, der Registrierung bei Herstellerorganisationen und der jährlichen Berichterstattung. So wissen Sie sicher, dass Sie Ihre Verpflichtungen erfüllen, ohne selbst Stunden dafür aufwenden zu müssen.
Welche Risiken bestehen, wenn Sie nichts tun?
Unternehmen, die ihren EPR-Verpflichtungen nicht nachkommen, riskieren Bußgelder nationaler Aufsichtsbehörden, Probleme bei Import und Export innerhalb der EU sowie Reputationsschäden bei Kunden und Partnern. In manchen Ländern kann Non-Compliance auch zum Marktausschluss führen.
EPR pro Land: Worauf müssen Sie achten?
Die EPR-Regulierung unterscheidet sich je nach EU-Land. In den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Frankreich gelten jeweils spezifische Regeln und Herstellerorganisationen. Wenn Sie in mehreren EU-Ländern tätig sind, müssen Sie in jedem Land separat konform sein. Das macht EPR-Konformität komplex, insbesondere für Unternehmen, die international tätig sind.
Bei RE-PACKED verfügen wir über Erfahrung mit EPR-Konformität in mehreren EU-Ländern und helfen Ihnen, sich in den verschiedenen nationalen Regulierungen zurechtzufinden.
Wie hilft RE-PACKED bei EPR?
Bei RE-PACKED regeln wir die vollständige EPR-Konformität für Sie. Von der Erstellung einer Verpackungsregistrierung bis zur jährlichen Berichterstattung und der finanziellen Abgabe an Herstellerorganisationen. So müssen Sie sich keine Sorgen um die Regulierung machen und können sich auf Ihr eigenes Unternehmen konzentrieren.
Unternehmen, die ihre EPR-Verpflichtungen jetzt gut regeln, vermeiden später teure Bußgelder und Störungen in ihrer Lieferkette.